Ausschreibung EREIGNIS FREI_HAND_ZEICHNUNG // 2019

Ausstellung vom 08. März bis 06. April 2019 im Tapetenwerk in Leipzig

// INTENTION
Die Ausstellung EREIGNIS FREI_HAND_ZEICHNUNG soll einen Einblick in regionale, nationale und internationale Entwicklungen der zeitgenössischen Zeichnung vermitteln. EREIGNIS FREI_HAND_ZEICHNUNG möchte möglichst viele Facetten der zeichnerischen Techniken und Handschriften aufzeigen – in technischer wie thematischer Hinsicht – und soll einen Diskurs im Zusammenspiel von Zeichnung, Bildhauerei, Malerei, Druckgrafik bis hin zum Comic als künstlerische Ausdrucksform geben. Wir schlagen mit den vertretenen Künstler*innen einen Bogen über zwei Jahrhunderte, an dessen aktuellem Ende die zeitgenössische Zeichnung steht.
In der Ausstellung werden aktuelle Arbeiten mit Zeichnungen prägender Künstler*innen wie Max Klinger (Leipzig), Erich Heckel (Döbeln), Max Schwimmer (Leipzig) konfrontiert. Mit Leihgaben aus hiesigen Museen zeigt sich ein weiteres Mal, welch hohen Stellenwert die Zeichnung im sächsischen Raum hat. Die zeitgenössischen Positionen werden über eine internationale Ausschreibung ausgewählt.
EREIGNIS FREI_HAND_ZEICHNUNG ist als Wanderausstellung konzipiert. Die Exposition startet im Leipziger Tapetenwerk und wird an mehreren Orten im Kulturraum Leipziger Raum (bestehend aus den Landkreisen Leipzig und Nordsachsen) zu sehen sein.

// OFFENES THEMA
Das Ausstellungsprojekt EREIGNIS FREI_HAND_ZEICHNUNG befragt und hinterfragt das seit Jahrtausenden elementare künstlerische Ausdrucksmittel der Zeichnung. Sie kann alleiniges Ausdrucksmittel der Künstler*in sein oder ein weiteres Arbeitsgebiet im Oeuvre. Die Zeichnung ist einerseits ein nichtsprachliches Hilfsmittel der Verständigung. Und sie ist als visualisierte Idee der Ausgangspunkt oder die Grundlage für ein Bild, eine Skulptur oder einen Raum. Andererseits ist die künstlerische Handzeichnung ein autonomes Kunstwerk.
Die Handzeichnung berührt Unaussprechliches, sie spielt mit Erwartungshaltungen an Sehgewohnheiten und zielt so immer auf Kommunikation. Sie kann als Sozialmedium und besondere Form von sozialem Gedächtnis aufgefasst werden. Die Handzeichnung besitzt ein hohes Potenzial, den medialen Kommunikationssystemen der Gesellschaft eine handschriftliche, lebendige, unmittelbare Geste entgegenzusetzen.

// BEWERBUNGSMODALITÄTEN
Teilnahmeberechtigt sind bildende Künstler*innen mit einem abgeschlossenenHochschulstudiu m im Fach Bildende Kunst an einer deutschen Kunsthochschule oder einer vergleichbaren ausländischen Institution, bildende Künstler*innen mit einer nachweisbaren professionellen beruflichen Praxis sowie Student*innen deutscher und internationaler Kunsthochschulen (Kunststudierende und -absolventen).
Es sind ausschließlich digitale Bewerbungen per E-Mail mit einem max. Datenvolumen von 5 MB zugelassen.
Die Bewerbung ist als PDF-Datei im Format A4 an folgende Mailadresse zu richten: buerobbkl@googlemail.com.

Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober 2018.

Einzureichen sind:
• eine Vita mit Ausstellungsverzeichnis
• 3 – 5 Abbildungen von Arbeiten, die ab 2015 entstanden sind
• die beiden Einreichungsformulare.

Ohne vollständig ausgefüllte Formulare ist die Bewerbung ungültig.

Die Einreichungsformulare können hier auf dieser Seite in Deutsch und Englisch herunter geladen werden.
Um die Rahmung der Werke und ihre sichere Präsentation während der Wanderausstellung zu gewährleisten, darf die Originalgröße der Zeichnungen 84 x 118 cm nicht überschreiten.

// FACHJURY
Die Fachjury wird vom Auslober zusammengesetzt. Die Jury entscheidet über den/die Preisträger*in der Ausstellung. Der/die Preisträger*in erhält im Folgejahr eine Einzelausstellung im Projektort 4D des BBK LEIPZIG e.V.
Die Jurysitzung wird voraussichtlich Ende November 2018 stattfinden.

// AUSSTELLUNG
TAPETENWERK LEIPZIG Halle C01 // Lützner Str. 91 // 04177 Leipzig
09.03. – 06.04.2019
Vernissage: 08.03.2019, 19 Uhr
Planung: Midissage am Wochenende der Buchmesse (21. – 24.03.2019): 24.03.2019, 20.30 Uhr
Planung: Finissage 06.04.2019

// WIR WEISEN AUSDRÜCKLICH DARAUF HIN, DASS DIE AUSSTELLUNG AUS ZWEI TEILEN BESTEHT.
1. Die Hauptausstellung im Leipziger Tapetenwerk wird eine Gesamtschau aller durch die Jury ausgewählten Künstler mit ihren Arbeiten sein.
2. Die noch in Planung befindliche Wanderausstellung mit einer bis drei Stationen ist bzw. sind Teilausstellungen.

Der Auslober behält sich vor, aus technischen, räumlichen, kuratorischen oder sonstigen Gründen die Wanderausstellung bei Bedarf neu zu konzipieren.

Anmerkung

Drucken Sie die Formulare aus, füllen Sie sie aus und scannen Sie sie wieder ein.