de rerum natura

Ausstellungsort in Heidelberg:
Heidelberger Forum für Kunst
Heiliggeiststraße 21, 69117 Heidelberg
18.9. – 25.10.2020

„de rerum natura – über die Natur der Dinge“

Diese Ausstellung ist ein Projekt der Regionalverbände Heidelberg und Leipzig des BBK Bundesverbandes, und sie wird in diesen beiden Städten gezeigt. Alle Exponate sind inspiriert von Textpassagen aus dem Werk des römischen Dichters und Philosophen Lukrez, verfasst im 1. Jh. v. Chr., das aus mehr als 7.400 Hexameter-Versen besteht. Das Poem erklärt die Welt und das Universum anhand von Naturbeobachtungen, enthält aber auch Aspekte über das Leben, über die Entwicklung der Menschheit, über Religion und Aberglauben und ist eigentlich ein Gegenentwurf zu den tradierten gesellschaftlichen Normen der römischen Spätantike. Lukrez orientierte sich am griechischen Philosophen Epikur (3. Jh.v.Chr.), für den das Universum aus Atomen, unteilbaren Elementen besteht.
Lukrez‘ Werk war lange Zeit verschollen, bis 1417 die vermutlich letzte Abschrift wiederentdeckt wurde. Obwohl vom Vatikan auf den Index gestellt, fand es dann doch in ganz Europa Verbreitung, zumal nach der Erfindung des Buchdrucks, und es beeinflusste nachhaltig die Entwicklung der Aufklärung und der Renaissance.

Die teilnehmenden Künstler*innen:
Vera Bonsen, Frank Degelow, Ingo Duderstedt, Sinje Faby, Gotthard Glitsch, Kathrin Henschler, Susann Hoch, Antje Lindner, Kerstin Krieg, Prof. Dr. Manfred Kästner, Klaus Meyer, Roswitha Josefine Pape, Sabrina Quintero, Rainer Jacob, Manfred Riederer, Ludwig Schmeisser, Sandra Schubert, Hartmut Schweizer, Ellen Steger, Prof. Mario Urlaß, Grete Werner Wesner, Felicitas Wiest, Hael Yxxs, Prof. Benni Zierock.

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