Einladungskarte


KunstDEPOT // 1 - Brigitte Poredda

Malerei aus 3 Jahrzehnten

11. Oktober bis 2. November 2013

KunstDEPOT // 1 - Brigitte Poredda
Malerei aus 3 Jahrzehnten

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KunstDEPOT // 1 - Brigitte Poredda
Malerei aus 3 Jahrzehnten

Mit einer Ausstellung von Porträts aus vier Jahrzehnten würdigt der Leipziger Künstlerbund (BBKL e.V.) in seinem Projektort 4D im ehemaligen Tapetenwerk die Malerin und Zeichnerin Brigitte Poredda. Die in Bad Tennstedt geborene, eigentlich studierte Holzbildhauerin siedelt sich Ende der 1950er Jahre in Leipzig an, wo sie bis 1962 als Werbegraphikerin arbeitet. Danach ist sie freischaffend tätig. Frühe Bildnisse wie das des Vaters (1978) weisen, die seinerzeit u.a. mit Annette und Wolfgang Peuker eng befreundete Künstlerin, als herausregende Vertreterin der sogenannten Leipziger Schule aus. Zu den jetzt gezeigten Hauptwerken, das schon 2012 in der Berliner Ausstellung „Diva und Heldin“ wieder zu sehen war, gehört das zeitlose Doppelbildnis zweier „Arbeiterinnen aus der Leipziger Wollkämmerei“ (1980), das dem idealisierten Frauenbild der DDR radikal widersprach. Darstellungen von Frauen, authentischen wie archetypischen, „Salomé“ (1976) oder „Lilith am Toten Meer“ (2006), durchziehen Poreddas gesamtes Schaffen. In letzter Zeit sind es vor allem Schriftstellerinnen wie Elfriede Jelinek, Sarah Kirsch oder Elsa Asenijeff, die die Künstlerin beschäftigt haben. Zu sehen ist die Ausstellung, mit der der BBKL e.V. auch sein Projekt „KunstDEPOT für bildkünstlerische Vor- und Nachlässe“ bewirbt, bis zum 2. November.

Hinweis: Informationsveranstaltung des Landesverbandes Bildende Kunst Sachsen e.V. zum Problem bildkünstlerischer Vor- und Nachlässe am 28.11.2013, 19:00, Projektort 4 D, Tapetenwerk, Lützner Straße 91, 04177 Leipzig

Laudatio von Rita Jorek


Lilith am Toten Meer, 2006, Öl auf Leinen


Bühnenbildnerin U.P., 1981, Öl auf Hartfaser


Arbeiterinnen der Leipziger Wollkämmerei, 1980, Öl auf Holz